Bestatter Köln – Aufgaben und Pflichten

Die Bestattungspflicht ergibt sich aus der Totenfürsorge und den Bestattungsgesetzen der Länder. Sie verpflichtet Ehepartner oder Partner in einer eingetragenen Lebensgemeinschaft, den Leichnam ordnungsgemäß zu bestatten. Die Bestattungspflicht obliegt den Angehörigen abhängig vom Verwandtschaftsgrad. Ist kein Ehepartner oder kein eingetragener Lebenspartner da, werden die nächsten Angehörigen herangezogen.

Bei einer Millionenstadt wie Köln, gibt es Jahr für Jahr tausende Geburten und auch tausende von Sterbefälle und damit Bestattungen.

Quelle: https://www.it.nrw/statistik/eckdaten/lebendgeborene-und-gestorbene-956

Das können Kinder, Eltern, Großeltern oder Geschwister sein. Wen als Angehöriger die Bestattungspflicht aufgrund der Totenfürsorge trifft, kann sich selbiger nicht entziehen. Selbst, wenn man im Streit auseinandergegangen ist und bereits seit Jahren kein Wort miteinander gewechselt hat, bleibt die Bestattungspflicht. Hat ein Vater zum Beispiel Frau und Kind verlassen und nie Unterhalt gezahlt, besteht zu Recht ein Groll gegen den Mann. Stirbt der Vater später und die Mutter ist gleichfalls verstorben, ist der Sohn dennoch bestattungspflichtig und muss für die Begräbniskosten aufkommen, obwohl er nie wieder Kontakt mit dem Vater hatte. Erst, wenn keine Angehörigen zu ermitteln sind, übernimmt der Staat die Bestattungskosten.

Service – Dienstleistungen der Bestattungsinstituten

Ein passender Bestatter in Köln steht den Hinterbliebenen mit umfangreichen Serviceleistungen zur Seite. Tritt der Todesfall ein, sind die Angehörigen verpflichtet, den Sterbefall spätestens am nächsten Werktag dem zuständigen Standesamt zu melden. Der hinzugerufene Arzt übernimmt die Leichenbeschau und stellt den Totenschein aus. Zudem besteht die Verpflichtung, innerhalb von 36 Stunden nach Eintreten des Todesfalls ein Bestattungsinstitut mit der Durchführung der Beisetzung zu beauftragen. Diese Verpflichtung ist darauf zurückzuführen, dass nur ein Bestatter in Köln über die Expertise und Mittel verfügt, den Leichnam zu überführen und entsprechend für die Beerdigung herzurichten. Ferner ist der Verstorbene bis zum Tag der Beerdigung in eine Kühlkammer zu verbringen. Diese stellt der Bestatter gleichfalls zur Verfügung. Der Bestatter in Köln steht den Angehörigen in dieser Ausnahmesituation mit der angemessenen Empathie zur Seite, wahrt aber dennoch die angebrachte Distanz.

Tipp: Liste der Friedhöhe in Köln

Bestatter Leistungskatalog

Wie umfangreich der Leistungskatalog eines Bestatters ist, zeigt sich daran, dass sich die Angehörigen kaum um etwas selbst kümmern müssen, was in dieser Situation gerne angenommen wird. Auf Wunsch nimmt das Bestattungsinstitut den Angehörigen einen großen Teil der zu erledigenden Formalien ab, die Gerichte und Behörden betreffen. Der Bestatter beantragt die Sterbeurkunde und den Erbschein, informiert Versicherungen, Banken, Arbeitgeber und die Krankasse, kündigt Mitgliedschaften in Vereinen, Abonnements und Verträge. Sie müssen lediglich die notwendigen Dokumente wie Personalausweis, Sozialversicherungsausweis, Krankenkassenkarte, Geburtsurkunde und gegebenenfalls Heirats- und Sterbeurkunden vorlegen. Die meisten Angehörigen nehmen diesen Service gerne an, denn in den Tagen vor der Beerdigung ist Einiges zu erledigen. Für die Erledigung dieser Formalitäten haben nur wenigsten Hinterbliebenen Sinn und sind erleichtert, wenn sie nicht Schreiben an Gerichte, Behörden, Banken, Krankenkasse und sonstige Betroffene aufsetzen müssen. Eventuell ist der Mietvertrag für die Wohnung zu kündigen.

Bild Friedhof in Köln - Bestattungen
Bild Friedhof in Köln – Bestattungen

Tipps – weitere Infos

Bestatter in Köln sind jedoch gerne bereit, ihre Erfahrungen mit Ihnen zu teilen und diesbezügliche Tipps zu geben, da sie durch ihre Ausbildung und tägliche Praxis in der Regel gut vor Ort vernetzt sind und vielleicht auch den einen oder anderen Kontakt herstellen können. Ihr Bestatter in Köln begleitet Sie mit psychologischem Geschick und Einfühlungsvermögen ohne dabei die Distanz zu verlieren. Er wird in den ersten schweren Tagen nach Eintreten des Todesfalls zur wichtigen Bezugsperson.

Kosten einer Beerdigung


„Umsonst ist der Tod und der kostet noch das Leben“ lautet ein bekanntes Sprichwort. Wobei mit umsonst wahrscheinlich eher gemeint ist, jeder Tod ist doch irgendwie sinnlos, denn umsonst ist er ganz bestimmt nicht. Ganz im Gegenteil, der finanzielle Aufwand ist nicht zu unterschätzen. Die ersten Gebühren werden bereits mit Ausstellung des Totenscheins fällig. Wie hoch die Kosten einer Beerdigung ausfallen, hängt von vielen Faktoren ab: von der Bestattungsart, dem Ort und dem Friedhof. Die Höhe der Grabgebühren richten sich nach der jeweiligen Friedhofssatzung.

Vielfältigkeit bei den Beerdigungen

Beerdigungen sind heute sehr vielfältig geworden. Bevorzugten die Menschen früher große Familien- beziehungsweise Doppelgrabstellen mit Sargbestattung, geht der Trend heute vermehrt zu den deutlichen günstigeren Urnenbestattungen. Wer die Grabpflege über viele Jahre hinweg sparen möchte, entscheidet sich für eine naturnahe Beerdigung in einem Ruheforst oder Friedwald, denn hier wird die Urne an einem Baum in die Erde gelassen. Eine kleine Tafel ist der einzige Hinweis auf die Grabstelle. Vermehrt entscheiden sich Menschen auch für die Urnenbeisetzung auf See. Die Hinterbliebenen müssen sich jedoch bewusst sein, dass sie in diesem Fall keinen Ort zum Trauern haben.

Eine große Auswahl an Grab Urnen für die Urnenbestattungen
Eine große Auswahl an Grab Urnen für die Urnenbestattungen

Die Kosten einer Beerdigung

Was die Kosten angeht, ist von günstig bis sehr teuer alles dabei. Eine Erdbestattung ist teurer als eine Urnenbestattung, denn die Grabstelle ist viel größer und die Sargausführung meistens teurer als eine Urne, da sich die meisten Hinterbliebenen für ein hochwertig verarbeitetes Modell entscheiden. Günstige Särge ohne Schmuckelemente sind ab 500 Euro zu haben, die besseren Modelle fangen bei 1.300 Euro an, wobei nach oben keine Grenzen gesetzt sind. Wenn Sie einem lieben Verstorbenen einen besonders schmucken Sarg zukommen lassen möchten, können Sie auch 2.000 Euro und mehr investieren. Im Normalfall belaufen sich die Gesamtkosten auf 7.500 bis 12.000 Euro.

Bestatter Gebühren je nach Leistung und Service

Ferner stellt der Bestatter Gebühren für seinen Service in Rechnung. Hier kommt es darauf an, wie aufwendig die Trauerfeier ist und welche Einzelleistungen der Bestatter abrechnet. So kommt es auch darauf an, wie aufwendig die ansehnliche Herrichtung des Verstorbenen ist. Zu den abgerechneten Leistungen kommen noch weitere Positionen hinzu: Schalten Sie die Todesanzeige selbst oder übernimmt der Bestatter diesen Part? Schreiben Sie die Einladungen zur Beerdigung selbst oder der Bestatter? Die Organisation der Trauerfeier zahlt gleichfalls zu den in Abrechnung gebrachten Leistungen. Ferner kommt es darauf an, wie umfangreich die Vorbereitungsgespräche mit Ihnen als Hinterbliebene sind, um die Beerdigung Ihren Wünschen gemäß zu organisieren. Für diesen Teil der Beerdigung können Sie mit 800 bis 1.500 rechnen. Die Kosten einer Beerdigung summieren sich also schnell.